Garmin Dash Cam 35 GPS im Test

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Wir alle kennen die Youtue-Videos und staunen nicht schlecht was so alles im Straßenverkehr passieren kann. Aber auch für Euch kann eine Dash Cam nützlich sein. Wir haben für Euch die Garmin Dash Cam 35 GPS getestet.

Garmin Dash Cam 35

Es muss ja nicht immer gleich der heftige Unfall sein den es zu dokumentieren gilt – Gott bewahre! Aber es gibt Situationen, in denen sieht man ganz schön alt aus, wenn man nicht beweisen kann, dass Ihr Euch regelkonform im Straßenverkehr verhalten habt. Ein Hauptgrund ist gerade in Frühjahr und Sommer die wachsende Zahl von Radfahrern, die den öffentlichen Verkehr trotzdem allzu oft mit einem Freizeitpark verwechseln. Und wenn dann mal etwas passiert, dann waren es natürlich die bösen, rücksichtlosen Autofahrer.

Ich möchte nun nicht näher auf die Rechtslage über den Betrieb von Dash Cams in Deutschland eingehen. Dies wird immer noch widersprüchlich gesehen,
wie man aktuelle bei der Stiftung Warentest nachlesen kann.

Die Garmin Dash Cam 35 ist von vorneherein nicht dazu ausgelegt, eine lückenlose Überwachung gegen die Datenschutzbestimmungen zu gewährleisten. Alle Filmaufnahmen werden in kleine maximal 1min. lange Filmchen abgelegt sodass kein durchgehender Film der Autofahrt entsteht.
Trotzdem sind heikle Situationen recht schnell auf dem Speicherchip zu finden.

Garmin Dash Cam 35 – die Installation

Denkbar einfach und ohne dickes Manual wird die Cam geliefert. Die Einstellungen an der Kamera sind für jeden Laien fix durchgeführt. (Datum / Uhrzeit etc.)

Mit der Platzierung der Dash Cam sollte man sich ein wenig Zeit lassen und den optimalen Platz an der Windschutzscheibe zu ermitteln. Passend ist z.B. die Montage direkt hinter dem Rückspiegel. Unauffällig und ohne dass das eigene Sichtfeld eingeschränkt ist.

Dies bringt jedoch direkt zwei Nachteile mit sich. Zum einem können die Warnmeldungen nicht mehr vom Display abgelesen werden zum andern reicht dann das mitgelieferte Stromkabel in der Länge nicht immer aus um es sorgfältig am Rand zu verlegen. Bei größeren Fahrzeugen/Windschutzscheiden (Wir testen in einem SUV) hilft nur ein ausreichend langes Kabel. Aber Vorsicht: Es gibt unterscheide zwischen Datenkabeln und Stromkabeln. Die Luxuslösung ist die Kamera direkt mit der Zündung zu verbinden. So braucht man sich um nichts kümmern. Die Kamera beginnt automatisch mit der Aufzeichnung sobald der Motor gestartet wird.

Garmin Dash Cam 35 – der perfekte Begleiter

Bei der Fahrt an sich verhält sich die Dash-Cam völlig unauffällig, meldet sich aber im richtigen Moment. Sie warnt dank eines G-Sensors vor heiklen Situationen wenn man zu dicht auffährt und meldet auch Blitzer auf der Strecke – beides ziemlich zuverlässig. Die aufgenommene Bildqualität ist dank Full-HD hervorragend. Kein Detail bleibt auf der Stecke. Alles ist recht klar auf den Aufnahme zu erkennen.

Auch auf schnell wechselnde Lichtverhältnisse reagiert sie souverän. Während der Aufzeichnung werden stets Uhrzeit, Datum, Geschwindigkeit und die GPS-Koordinaten im Bild eingeblendet. Standardmäßig wird die Kamera mit einer 4GB microSD™-Karte ausgeliefert. Völlig ausreichend – wer mehr Speicherplatz haben will kann mit einer 64GB nachrüsten.

Will man die Fotos oder Filme auswerten, so lässt sich die Kamera relativ einfach vom Halter an der Windschutzscheibe lösen (der im übrigen wirklich bombenfest sitzt!). Mit einem (mitgelieferten) Datenkabel kann die Kamera schnell am heimischen PC angeschlossen werden. Garmin stellt hierfür eine kostenlose Software zur Verfügung, um die aufgenommen Dateien bequem anzuzeigen und zu organisieren

Die Vorteile der Garmin liegen klar im Detail und den Möglichkeiten die diese Kamera bietet. Dank des G-Sensors, GPS und der guten Software. Sie ist klein unauffällig und arbeitet problemlos. Für uns eine klare Kaufempfehlung.

Die wichtigsten Features noch einmal zusammengefasst:

  • Batterie-Laufzeit: Bis zu 30 Minuten (wenn nicht mit der Stromversorgung verbunden)
  • Eigenständige High-Definition-DashCam3 mit GPS und gut lesbarem, 3 Zoll großem LCD-Display
  • Hilfreiche Fahrerassistenzwarnungen, z. B. Kollisionswarnung1 sowie Warnungen für Ampelblitzer und Radarkontrollen²
  • GPS-fähig; Aufnahmen werden mit Position, Fahrtrichtung, Tempo, Datum und Uhrzeit versehen, um genau anzuzeigen, wo und wann es zu Unfällen und Ereignissen gekommen ist
  • Ereigniserkennung (G-Sensor) zum automatischen Speichern der Aufnahme von Zusammenstößen und Ereignissen
  • Integriertes Mikrofon zur Aufzeichnung des Tons im Fahrzeug
  • Ausgezeichnetes Sichtfeld mit hoher Videoqualität sogar bei schwachem Licht
  • Abmessungen (B x H x T): 9,43 x 4,85 x 3,89 cm
  • Gewicht: 112,7 g
  • GPS eingebaut
  • Display: 3 Zoll, TFT-LCD
  • Framerate: 30 fps
  • Ereigniserkennung mit G-Sensor

Bildquelle: Garmin

 




2 KOMMENTARE

  1. Halllo,
    vor 4 Tagen habe ich sie schon mal angeschrieben,jedoch bis Heute keine Nachricht erhalten.
    Ich nehme ein 64 Chip neu,zeigt dann an,
    wechseln des Chip sonst gehen die Aufgezeichneten Bilder verloren!
    Was muss ich nach dem Wechseln des Chip beachten???-

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